Fragen rund um die Haus- & Kleinwindkraft


1. Was lässt sich in einem Jahr circa Einsparen?

Je nach Aufstellort und Windgeschwindigkeit produziert das Windrad Energie, die ins Hausnetz eingespeist wird. Jede Kilowattstunde die erzeugt wird taucht nicht auf der Jahresstromrechnung auf. Es gibt Kunden die 100 € oder mehr einsparen können. Es gibt keine pauschale Angabe, da die Aufstellorte sehr variieren können. 

2. Kann ich auch eine stärkere Windturbine erwerben?

Das würde nichts bringen und wäre verschwendetes Geld. Es ist nicht entscheidend wie hoch die Maximalleistung der Windturbine ist, sondern bei welcher Geschwindigkeit diese einschaltet und welcher Leistung diese bei 3-5 m/s Windgeschwindigkeit hat, da in Deutschland auf Hausdächern eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von ca. 4m/s herrscht. Eine größere bzw stärkere Windturbine hätte zur Folge, dass die Leistung bei geringen Windgeschwindigkeiten abnimmt. Somit hättest du am Ende trotz größerer Windturbine weniger Leistung im Haus. 

3. Was passiert bei einem Sturm oder Stromausfall?

Mit dem dazugehörigem Überlastschutz wird das Windrad bei zu hoher Umdrehung und damit zu hoher Spannung automatisch gedrosselt. Das Einschalten erfolgt zeitgesteuert und automatisch. Bei Stromausfall registriert der Wechselrichter und die Bremseinheit den Spannungsverlust, mit der Folge das der Wechselrichter sofort ausschalten und folglich nichts mehr eingespeist wird. Die Bremseinheit drosselt bei Stromausfall das Windrad automatisch so dass das Windrad nicht in den Freilauf gehen kann. 

4. Was passiert wenn mehr produziert wird als ich abnehmen kann?

Dann würde der Strom das Hausnetz verlassen und sich der Zähler, wenn keine Sperre integriert ist, zählt den Stromverbrauch in die Gegenrichtung. Dies kommt allerdings nur in den seltensten Fällen vor, da die Leistung nur einen Bruchteil des Verbrauchs ausmacht. 

5. Wo muss ich die Anlage aufstellen?

Die Hauswindanlage kann an verschiedenen Orten aufgestellt werden, z.B. auf einem Mast im Garten, an einem Carport oder auf das Garagendach. Selbst Dachmontage ist möglich, wenn der Mast entkoppelt werden kann. 

6. Wie hoch muss ich die Anlage aufstellen?

Die Anlage muss nach Herstellerangaben so montiert werden, dass sie frei von Verwirbelungen und Turbulenzen errichtet werden. Es gilt die Richtlinie: Je höher der Generator steht, desto besser sind die Erträge. 

7. Wie genau wird die Anlage aufgestellt?

Der Generator hat eine Aufnahme, die mit dem Mast verbunden und mittels vier Schrauben gesichert wird. Der Innendurchmesser des Aufnahmerohrs ist genau auf die Windturbine abgestimmt. Als Mast erhältst du von uns ein speziell angefertigtes Aluminiumrohr. 

8. Gibt es Laufgeräusche?

Laut Geräuschgutachten liegen wir bei circa 20% unter den Umgebungsgeräuschen. Das bedeutet, dass die Geräusche die etwa durch Sträucher oder Bäume verursacht werden, eher zu hören sind als die des Generators. Das macht gerade diesen Generator ideal für Wohngebiete. 

9. Brauche ich eine Baugenehmigung?

In der Regel gibt es beim Errichten keine Probleme. Zunächst sollte der Nachbar informiert werden. Nachdem es deutschlandweit sehr unterschiedliche Auslegungen des Baurechtes gibt, sollten Sie sich im Zweifelsfall an Ihre zuständige Baubehörde wenden. In Bayern sind KIein- und Hauswindanlagen bis zu einer Höhe von 10m vom Austritt (Dachaustritt) verfahrensfrei/genehmigunsfrei. 

10. Was sagt mein Stromversorger dazu?

Die gesetzlichen Vorschriften sind mit der Anlage erfüllt und der Stromanbieter kann den Betrieb der Anlage nicht versagen. Evtl. fordert das EVU ein Zusatzrelais zum Einbau in die Einspeiseleitung und baut einen Zähler mit Rücklaufsperre ein. Hierzu kann im Zweifelsfall der zuständige EV befragt werden, da auch hier unterschiedliche Ansichten über diese Kleinanlagen herrschen. 

11. Was kostet der Mast?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da es vom Mast-Typ abhängig ist. Es gibt preiswerte Lösungen, wie z.B. ein Gerüstrohr, oder die hochpreisige Option mittels Dreiecktraverse einen Klappmast zu errichten. Zu allen Mast-Typen finden sich verschiedene Hersteller und Händler. Freimasten sind preislich um den Faktor 10 teuerer wie eine Montage auf einem Dach. Wir empfehlen die Mastmontage auf dem Dach (Hausdach, Scheune, Garage, etc.), da dies mit Abstand die günstigste Variante ist. 

12. Wie kann ich die erzeugte Leistung sehen?

Mittels Verbindung des arbeitenden Wechselrichters zur EDV-Anlage (Typ-abhängig) kann die Leistung sichtbar gemacht werden, es kann aber auch ein Leistungsmesser, z.B. das EKM2000 eingesetzt werden, um die Leistung zu erfassen. Einige Wechselrichter haben bereits ein integriertes Display inkl einer Leistungsanzeige, welche den erzeugten Strom misst. 

13. Kann ich zwei Windräder an einen Wechselrichter anschließen?

Um Kosten zu sparen, können Sie zwei Windräder an einen Wechselrichter anschließen. Jedoch muss sichergestellt sein, dass beide Windräder identische Windverhältnisse zugrunde liegen. Sollte eines der Windräder mit Umwirbelungen zu kämpfen haben, höher oder niedriger positioniert sein, sollten zwei Wechselrichter verwendet werden. 

14. Welche Windstärke habe ich bei mir Zuhause?

Ein Blick auf die Windkarte des DWD gibt Aufschluss über die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten auf 10m üNN. Eine Hauswindanlage ist relativ kostengünstig. Deshalb empfehlen wir auf eine Windmessung zu verzichten und stattdessen eine Hauswindanlage zur Messung der Windenergie zu nutzen. Sollten die Erträge gut sein, ist es möglich eine größere Windanlage zu installieren. Sollten die Erträge schlecht sein, ist kein Geld für eine teuere Messung verloren und die Hauswindanlage wird sich schlimmsten falls erst einige Jahre später zurück bezahlen. Man tut jedoch schon mal gutes für die Umwelt und erzeugt seinen eigenen Strom. 

15. Horizontal oder vertikal?

Horizontale Windanlagen haben in der regel die geringen Anlaufgeschwindigkeiten und bringen somit bei geringeren Windgeschwindigkeiten eine höhere Leistung. Die horizontalen Windturbinen haben sich in Schwachwindgebieten wie Bayern bewährt. Grund hierfür ist, dass vertikale Windanlagen zwar den Wind schneller bei Windrichtungswechsel aufnehmen können, jedoch der kommende Wind auf einer Seite die Turbine beschleunigt und auf der anderen wieder leicht ausbremst. 

16. Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher

Soweit schon eine Photovoltaikanlage vorhanden ist oder geplant ist, stellt dies für die Hauswindanlage kein Problem oder Hindernis dar. Die Photovoltaikanlage liefert den Strom im Sommer und der Übergangszeit und die Hauswindanlage überwiegend im Winter und Nachts, wenn die PV-Anlage still steht. Soweit ein Stromspeicher vorhanden ist kann dieser den überschüssigen Strom aus der Photovoltaikanlage für die Nacht speichern. Gleiches kann der Stromspeicher auch bei der Hauswindanlage machen. Sollte ein Sturm draußen toben und die Hauswindanlage gerade satte Leistung bringen, kann der Überschuss im Stromspeicher gespeichert werden. Hierfür ist normalerweise kein separater Anschluss notwendig. Die gängigen Speichersystem am deutschen Markt erkennen dies automatisch und speichern den überschüssigen Strom. 

17. Leistungswerte der Windanlage

Die Leistungswerte aus der Theorie (Datenblatt) unterscheiden sich zu der in der Praxis. Die Leistung ist zudem von den örtlichen Gegenbenheiten stark abhängig, wie der Oberflächenrauhigkeit, den Umwirbelungen von Objekten in der Nähe und der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit am Windrad. Kunden mit unserer Windanlage berichteten davon das die 1000W Windanlage ganze 1200W erzeugte bei 14m/s Windgeschwindigkeit! Zu der von uns angebotene Hauswindanlage wurde in einem Windkanal ein Test gemacht. Dieser Test fand in Bad Rappenau statt, in einem Windkanal der nicht so stark wie in der Natur ist, es wurden hier 855W geschafft. 

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